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Aargau |
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| Sins |
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| Postleitzahl: | 5643 |
| Bei-/Übernamen: | |
| Gemeindebann: | 2028 ha |
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- Wappenbeschreibung
- In Weiss auf grünem Dreiberg drei rote Rosen (Meien) mit gelben Butzen, grünen Stengeln und grünen Blättern. - Anlehnung an das Wappen der ehemaligen Gesamtgemeinde Meienberg, deren Namen 1941 in Sins abgeändert wurde.
- Burgergeschlechter
- Arnet, Bircher, Böcklin, Burkart, Eigensatz, Giger, Huwiler, Kaufmann, Köpfli, Leibacher, Lieb, Mahler, Matter, Meier, Schlaufer, Schumacher, Stocker, Stuber, Suter, Troxler, Villiger, Von der Aa, Wiss, Wolfisberg, Zumbühl
- Nachbargemeinden
- Auw, Abtwil, Ballwil, Dietwil, Hohenrain, Hünenberg, Inwil, Oberrüti, Mühlenau
- Wohnbevölkerung
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| Jahr | 1850 | 1900 | 1950 | 2000 | |
| Einwohner | 1788 | 1480 | 2160 | 3313 | |
- Chronologie
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| 1230 | Sins wird urkundlich erstmals im Jahre 1230 erwähnt. Der Gemeindename lautete früher Meienberg (gleichnamige Ortschaft Meienberg). |
| 13. Jhd. | Im Zuge der mittelalterlichen Kleinstadtgründungen erbauten die Grafen von Habsburg in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts das Städtchen Meienberg. |
| 1245 | Über den Bau der ersten Kirche in Sins fehlen bis anhin nähere Angaben. Für das Jahr 1245 wird der erste Pfarrer urkundlich bezeugt. |
| 1247 | Das Städtchen «castum», gleichsam als vorgelagerter Schutzwehr und 1266 «oppidum» (Städtchen) Meienburg genannt. |
| 1386 | Meienberg wurde um die Zeit des Sempacher Krieges von den Eidgenossen grösstenteils verbrannt. |
| 1415 | Nach der Eroberung des Aargaus durch die Eidgenossen kam Meienberg, als oberstes von 13 Ämtern im Freiamt, erneut zur Geltung. Das Amt Meienberg umfasste die Gemeinden Meienberg, Mühlau (ohne Schoren), Wiggwil, Auw, Abtwil, Dietwil und Rüti. |
| 1422 | Am 4. Dezember übernahm das Kloster Engelberg vom Grafen von Hünenberg das Patronatsrecht mit der Kollatur der Pfarrkirche Sins. |
| 1838 | Die erste Bezirksschule wurde gegründet |
| 1866 | Bis zum Jahr 1866, also während 400 Jahren, hatte das Kloster Engelberg die Kollaturrechte inne und 200 Jahre lang betreuten Konventualen desselben mit segenreichem Erfolg die Pfarrei Sins. Die Aufgabe des Pfarrers war damals eine doppelte: die des Seelsorgers und die des Statthalters oder Ökonoms über die Landgüter des Klosters. |
| 1868 | Seit 1868 erscheint in Sins der wöchentliche Anzeiger für das Oberfreiamt. |
| 1941 | Bis zur Ansiedlung des ersten Industrieunternehmens durch die Lonza AG im Jahre 1941 wies die Gemeinde überwiegend bäuerlichen Charakter auf. |
| 1941 | Der Gemeindename wurde mit grossrätlichem Dekret mit Wirkung ab 1. Oktober von Meienberg in Sins abgeändert. |
| 1956 | Aus der Lonza ging die Tochterfirma Airex AG hervor. |
| 1960 | Die Sekundarschule wurde errichtet. |
| 1973 | Im Bodenfeld eröffnete die Firma Bossard & Staerkle AG aus Zug ihren Zweigbetrieb (Eisenbiegerei, Stahlservice). |
| 1983 | Die Produktion der Lonza wurde von der Firma I.C.L. (Switzerland) AG übernommen. |
| 1990 | Es bestehen noch 111 Landwirtschaftsbetrieb mit einer Gesamtfläche von 1563 Hektaren. Nebst Viehzucht und Ackerbau wird auch der Obstbau insbesondere durch Intensiv-Obstanlagen gefördert. |
- Quellen
- Aargau Heimatkunde für jedermann, 3. Auflage 1979
Die Aargauer Gemeinden 1991
Familiennamenverzeichnis der Schweizer Bürger bis 1861, GHGB, Ausgabe 2006
www.swissfot.ch
www.sins.ch
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